Erfahrungsbericht eines Aphasikers


Vergraben und verschüttet sind meine Worte

In dem Buch "3+4=8" berichte ich, Uwe Grefe, über meine Erfahrungen während der Rehabilitation, die ich als 34-jähriger nach einer Hirnblutung erfahren habe. Das Ereignis riss mich aus dem Familien- und Berufsleben. Eindrücklich werden meine Höhen und Tiefen in diesem Buch geschildert, die Bemühungen, mit der globalen Aphasie fertig zu werden.



Aber nicht nur die Sprache war betroffen, auch mit einer Halbseitenlähmung musste ich zurechtkommen.

Im Laufe meiner Rehabilitation stellte sich heraus, dass nicht nur die Sprache betroffen war, sondern auch das Schreiben und das Rechnen, so dass ich auch diese wieder Fertigkeiten neu erlernen musste.

In dem Buch "3+4=8" wird auf die Therapie eingegangen und Therpiebeispiele dargestellt.

In meinen zahlreichen Lesungen, u. a. auf mehreren dgs-Kongressen, in der Universitäten Stuttgart, Bielefeld, MH-Aachen, in Logopädenschulen, Physiotherapeutenschulen, Krankenplegeschulen und in Selbsthilfegruppen etc. hat das Buch "3+4=8" großen Aufmerksamkeit geweckt.

        

Auch Prof. Dr. Walter Huber (MH Aachen) und Frau Luise Springer (MH Aachen) empfehlen das Buch.

Der grüne Umschlag soll dem Patienten Mut machen, denn grün bedeutet Hoffnung, genau so wie das Bild. (s.u.)

In dem Buch sind 26 Abbildungen, die dem Leser, sowohl Therapeuten wie auch Interessierte, einen Einblick geben, wie mühsam das Sprechen wieder zu erlernen ist.

Der Aachener-Aphasie-Test des Autors (Seite 99, 118) gibt Auskunft über die Erfolge der Sprachtherapie.

Der Sinn dieses Buches, ist den Betroffenen Mut zu geben nicht aufzugeben: "Man darf sich nicht aufgeben, muss immer an sich arbeiten und auch das tun, was die Therapeuten sagen, wenn das auch nicht immer sinnvoll erscheint, aber es hilft einem, wie man so schön sagt, wieder auf die Beine zu kommen." (Seite 10)

Für Therapeuten ist das Buch mit viele Anregungen verbunden, wie der Patient sich während der Therapie sich fühlt und wie er sie erlebt, damit der Therapeut noch mehr auf Patienten eingehen kann.

Erschienen ist das Buch im Februar 1997. Im April 1998 erschien zweite Auflage.
 

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